JaMoin Home Office!

Über die aktuellen Zeiten an sich wird ja genug berichtet. Auch für uns bedeutete das aus Rücksicht auf die Gesundheit unserer Mitarbeiter und Mitmenschen, von einem Tag auf den anderen unsere komplette Arbeit ins Home Office zu verlegen und unsere Betriebsabläufe digital zu gestalten. Da wir in der Softwareentwicklung aber glücklicherweise ohnehin meist am Rechner sitzen und weitestgehend unabhängig von äußeren Faktoren arbeiten können, sind die direkten Einflüsse der gegebenen Umstände bei uns doch sehr überschaubar. Selbst der bereits länger feststehende Firmenumzug zum 1. April in den Heußweg konnte fast wie geplant vollzogen werden. Somit stellen Infrastruktur und Logistik für uns keine große Hürde dar, sondern insbesondere der Erhalt sozialer Strukturen und eines gewissen Arbeitsalltags.

Wir wollen Euch an dieser Stelle näherbringen, wie wir als JaMoin versuchen dieser Aufgabe gerecht zu werden und so unser buntes Büromiteinander digital fortzuleben. Denn ob analog oder digital – der nachhaltige Spaß an der Zusammenarbeit ist das A und O für jedes Betriebsklima und muss gerade in diesen ungewöhnlichen Zeiten mehr denn je gewahrt werden.

Wie gehen unsere Mitarbeiter um mit dem Thema…

Arbeitsplatz

„Ich habe mir meinen Monitor aus der Firma geschnappt und direkt auf meinem häuslichen Schreibtisch platziert. Ich habe mich relativ schnell an das neue Setting gewöhnt, vermisse allerdings schon manchmal unsere höhenverstellbaren Tische und natürlich unsere Espresso-Maschine. Ansonsten unterscheidet sich mein Arbeitsplatz zu Hause nun kaum von dem im Büro.“ (Michael, Softwareentwickler, Frontend)

„Ich habe es mir zu Hause richtig gemütlich gemacht und alles nach meinen Wünschen eingerichtet. Ich könnte mir sogar einbilden, dass mein Fokus und somit meine Produktivität verstärkt ist. Allerdings sind nun mittlerweile die Handwerker in der Wohnung über mir unterwegs und manchmal wünsche ich mir doch wieder, ins Büro gehen zu können und dort in Ruhe meine Arbeit zu verrichten.“ (Tim, Softwareentwickler, Frontend)

Meetings

„In der, insbesondere SCRUM-nahen, Softwareentwicklung sind effiziente Meetings ein wichtiger Bestandteil für nachhaltige Ergebnisse. Um das digital zu gewährleisten, halten wir uns hier weitestgehend an die Regeln, die wir auch sonst in Meetings pflegen: eine Person zur Zeit und möglichst prägnant darstellen, was man ausdrücken möchte. Das klappt außerordentlich gut bisher, die zusätzlichen Möglichkeiten wie Screensharing oder temporäres Stummschalten erhöhen stellenweise sogar die Produktivität. So sehr mir persönlich die Körpersprache als Einflussfaktor fehlt, so müssen wir uns nach dieser Erfahrung nochmal genauer überlegen, ob es nicht gar Sinn macht, auch bei ‚Rückkehr zur Normalität‘ gewisse Meetings weiterhin digital auszuüben.“ (Adam, Projektmanager)

Routinen

„Ich ziehe meine Morgenroutine bisher wie gewohnt durch. Kaffee, Zähne putzen, anziehen, ab an Arbeitsplatz und dann den Laptop in die Docking Station. Damit beginnt für mich die Arbeit. Zum Ende meines Arbeitstages nehme ich den Laptop wieder aus der Docking Station und stecke meine private Maschine an.“ (Torsten, Softwareentwickler, Fullstack)

„Mein Arbeitsplatz zu Hause befindet sich im Schlafzimmer, so dass ich im Wohnzimmer weiterhin meinen Feierabendbereich habe.  So versuche ich bereits räumlich eine Trennung zwischen Heim und Arbeit zu schaffen. Zudem gehe ich morgens vor sowie abends nach der Arbeit eine große Runde um Block und simuliere so meinen Arbeitsweg. Danach wird zu Abend gegessen und wie gewohnt Feierabend gemacht.“ (Felix, Softwareentwickler, Backend)

Zeitmanagement

„Da die Zeitspanne von meinem Bewerbungsgespräch über den Probearbeitstag bis hin zur Vertragsunterschrift mehr als kurz war, kam ich noch gar nicht dazu, mir eine dauerhafte Bleibe in Hamburg zu suchen. So spare ich mir nun aber wenigstens rund 3,5h Zugfahrt pro Tag und kann diese Zeit zu Hause nutzen. Hauptsächlich versuche ich meine Arbeitszeit wie gewohnt mit Mittagspause weitestgehend am Stück durchzuziehen. Aber wenn die Sonne auf meinen Balkon scheint und der Kalender es hergibt, gönne ich mir gerne auch mal eine längere Pause und arbeite dafür später etwas länger.“ (Mirco, Softwareentwickler, Backend)

Kommunikation

„Da Martin und ich frisch aus dem Skiurlaub aus Österreich kamen, war es schnell klar, dass wir unsere Tätigkeiten ins Home Office verlegen. An Tag 1 nach Wiederankunft gab es ein Meeting mit allen Mitarbeitern, in dem wir das generelle Vorgehen für Termine und sontige Formalitäten besprochen haben. Außerdem war es uns auch wichtig direkt rauszustellen, dass insbesondere jetzt mehr Kommunikation als üblich nötig ist. Nicht jeder weiß sich im Chat präzise auszudrücken und im Zweifel sollte lieber nachgefragt oder einfach kurz telefoniert werden. Auch der Spaß sollte hier nie zu kurz kommen und es ist wichtiger denn je, seinen Humor nicht zu verlieren und das Beste aus diesen Umständen zu machen. So versuchen wir alle Meetings mit Video zu machen, so dass man auch weiter zumindest Gesichtsausdrücke einordnen kann und die soziale Komponente unseres Betriebs am Leben bleibt. Dafür muss auch mal zwischendurch mal geklönt werden und – wie im Büro auch – mal über Themen reden, die das generelle Leben betreffen.“ (Vaclav, Geschäftsführer)

„Ich versuche so oft wie möglich Felix zu fragen, ob wir denn gemeinsam ein kurzes Päuschen mit Plausch auf dem Balkon einlegen wollen – wie wir es im Büro auch tun würden. Zugegeben, es ist per Anruf schon anders und auch insgesamt seltener als sonst, aber doch immer wieder eine kleine Freude und Stück Alltag.“ (Adam, Projektmanager)

Tools und Transparenz

„Wir haben uns in verschiedenen Arbeitsbereichen auf feste Tools geeinigt und erwarten natürlich auch, dass diese möglichst konsequent genutzt und gepflegt werden. Da wir ohnehin nahezu durchgehend Cloud- oder VPN-basierte Lösungen verwenden, hat der Umstieg zumindest technisch keine Probleme bereitet. Sharepoint, VPN auf Fileserver, DevOps, Trello, Toggl, Github, Azure, MS Teams, und in einigen Projektgruppen kommt zusätzlich noch Slack oder Webex zum Einsatz. Und warum muss nun ausgerechnet ich was zum Thema Transparenz sagen? Hm… ich finde, dadurch dass wir fast alle die Kameras regelmäßig einschalten, bekommt man zumindest transparente Einblicke in Wohnzimmer und Kapuzen-Jogginghosen-Looks und dadurch fast einen noch persönlicheren Draht zu seinen Kollegen.“ (Martin, Geschäftsführer)

„Ohja – Transparenz ist ein schönes Stichwort. Also mir selbst ist es aktuell sehr wichtig, meine gearbeitete Zeit wie gewohnt sauber bei Toggl zu tracken. Damit kann ich am einfachsten nachvollziehen, ob sich meine Produktivität im Home Office von der im Büro unterscheidet. Ein weiterer wichtiger Punkt ist es, den Status bei MS Teams, was aktuell das Kommunikationstool unserer Wahl ist, aktuell zu halten. Unsere Jungs haben doch recht unterschiedliche Arbeitsrhythmen und damit man auch die Vorteile der relativ freien Zeiteinteilung im Home Offices wirklich nutzen kann, versucht jeder seinen Status zu pflegen. Schließlich sollte man auch im Home Office Feierabend haben, wenn man Feierabend hat. “ (Anna, Office Managerin)

So macht es ein Unternehmen für individuelle Softwareentwicklung aus Hamburg – wie handhabt Ihr das in Euren Betrieben und welche Tipps könnt Ihr uns noch geben, die auch unser erzwungenes Home Office-Erlebnis verbessern können?

Schreibt uns einfach doch Eure Erfahrungen über unser Kontaktformular auf www.jamoin.de oder hinterlasst direkt hier einen Kommentar!

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